Teilleistungsstörungen
Teilleistungsstörungen sind spezifische Schwierigkeiten beim Erlernen einzelner schulischer Fähigkeiten, obwohl die allgemeine Intelligenz und die Lernmöglichkeiten grundsätzlich altersentsprechend sind. Betroffene Kinder, Jugendliche oder Erwachsene haben dabei vor allem in bestimmten Bereichen – zum Beispiel beim Lesen, Schreiben oder Rechnen – deutlich größere Probleme als Gleichaltrige, während andere Fähigkeiten normal oder sogar besonders gut entwickelt sein können. Zu den häufigsten Formen zählen die Lese-Rechtschreib-Störung (LRS), auch Legasthenie genannt, die isolierte Rechtschreibstörung, sowie die Rechenstörung (Dyskalkulie). Diese Lernschwierigkeiten betreffen nicht die gesamte Leistungsfähigkeit, sondern einzelne Teilbereiche des Lernens.
Welche Teilleistungsstörungen gibt es?
Isolierte Rechtschreibschwäche
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Ausgeprägte Schwierigkeiten in der Rechtschreibung
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Fehler betreffen z. B. Laut-Buchstaben-Zuordnung, Groß-/Kleinschreibung und Wortstruktur
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Lesefähigkeit ist altersentsprechend weitgehend unauffällig
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Die Schwierigkeiten bestehen trotz altersgerechter Intelligenz, ausreichender Förderung und regulärer Beschulung
Dyskalkulie/Rechenschwäche
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Deutliche Schwierigkeiten beim Erwerb grundlegender mathematischer Kompetenzen
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Probleme beim Verständnis von Zahlen, Mengen, Rechenoperationen und mathematischen Zusammenhängen
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Rechenstrategien können nur schwer entwickelt oder automatisiert werden
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Die Schwierigkeiten treten unabhängig von der allgemeinen kognitiven Leistungsfähigkeit auf
Lese- Rechtschreib-
Störung (LRS/Legasthenie)
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Ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben
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Lesen erfolgt häufig verlangsamt, stockend oder mit vielen Fehlern
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Beim Schreiben zeigen sich anhaltend zahlreiche Rechtschreibfehler
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Die Schwierigkeiten bestehen trotz altersgerechter Intelligenz, ausreichender Förderung und regulärer Beschulung
Kombinierte Störungen
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Mehrere schulische Lernbereiche sind gleichzeitig beeinträchtigt
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Schwierigkeiten können beispielsweise Lesen, Schreiben und Rechnen betreffen
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Die Probleme gehen über eine einzelne Lernstörung hinaus und betreffen mehrere grundlegende schulische Kompetenzen gleichzeitig.

