Autismus-Spektrum-Störung (ASS)
Die Autismus-Spektrum-Störung ist eine neurologisch bedingte Besonderheit, die vor allem die Wahrnehmungsverarbeitung, die soziale Interaktion und die Kommunikation betrifft. Der Begriff „Spektrum“ verdeutlicht, dass Autismus in sehr unterschiedlichen Ausprägungen auftreten kann.
Früher wurde zwischen Formen wie frühkindlichem Autismus, Asperger-Autismus oder atypischem Autismus unterschieden. Nach heutigen diagnostischen Kriterien werden diese jedoch unter dem gemeinsamen Begriff Autismus-Spektrum-Störung zusammengefasst.
Menschen im Autismus-Spektrum zeigen häufig Besonderheiten im sozialen Verständnis, in der Verarbeitung von Sinneseindrücken sowie im Verhalten und in ihren Interessen. Wie stark diese Merkmale ausgeprägt sind, kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein.
Wann ist eine Autismus Diagnostik sinnvoll?
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Bei anhaltenden Auffälligkeiten in sozialer Interaktion, im zwischenmenschlichen Verständnis oder in der Kommunikation
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Bei eingeschränkten oder sich wiederholenden Verhaltensweisen, stark ausgeprägtem Spezialinteressen oder einem hohen Bedürfnis nach Routinen oder Struktur
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Bei Besonderheiten in der sensorischen Verarbeitung z.B. Über- und Unterempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht oder Berührungen
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Wenn die Besonderheiten zu Schwierigkeiten in Schule, Studium oder Beruf führen
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Wenn eine Abklärung für Unterstützung, Nachteilsausgleich oder weitere Fördermaßnahmen benötigt wird
Was liefert die Autismus Diagnostik
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Eine Diagnostik nach aktuell wissenschaftlichen Kriterien
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Eine differenzierte Einschätzung der individuellen Ausprägung im Autismus Spektrum
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Die Beurteilung von Besonderheiten, möglichen Belastungsfaktoren aber auch Stärken
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Eine Grundlage für geeignete Unterstützungs- und Fördermaßnahmen oder Behandlungsmöglichkeiten

